Schwingklub Fricktal

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Solothurner Kantonalschwingfest, Walterswil

Thürig und Schmid melden sich erfolgreich zurück

 

Verletzungen scheinen ausgeheilt zu sein

 

Hans Zemp

 

Walterswil / Möhlin. Garstiges Wetter hatte am Solothurner Kantonalschwingfest in Walterswil auf die Qualität der Schwingerarbeit der 112 Athleten keinen Einfluss. Mario Thürig, Möriken, holte sich vor 1900 Zuschauern den Festsieg, der Wittnauer David Schmid eindrücklich den Kranz. Im Wettkampf waren fünf Eidgenossen.

Nach vierzehn Monaten verletzungsbedingter Abwesenheit feierte Mario Thürig ein eindrückliches Comeback. Nach der Knieoperation liess er sich Zeit für die Genesung. Und diese Strategie zahlte sich aus. 651 Tage nach seinem letzten Kranzfestsiegt, der war auf der Schwägalp, stand der starke Athlet wieder als Bester fest. Er wolle gesund bleiben, meinte der vorwärts blickende Mario Thürig zu seiner Tagesleistung, die ihn glücklich macht. Zu seinem gestellten Gang gegen den Hofstetter Remo Kocher, hier holte er die einzigen Punktabzüge während des ganzen Tages, meinte er, dass er vielleicht etwas zu vorsichtig ans Werk ging. Der hoch motivierte Schwinger hat die Freude am Schwingen wieder, die Bilanz stimmt. Im Schlussgang brauchte er gegen den starken gut 150 Kilo Mann Patrick Räbmatter aus Uerkheim 9.17 Minuten, um ihn mit einem wuchtigen Kurz zum Resultat zu befördern.

Auch David Schmid ist wieder gesund

Der Wiedereinstig ins Wettkampfgeschehen ist auch David Schmid gelungen, obwohl er ihn seiner ursprünglichen Absicht etwas vorzog. Christian von Arx, Balsthal, erlebte dies zum Auftakt deutlich. Schmid liess sich in der Folge vom Allschwiler Marc Stoffel etwas unnötig erwischen, blieb aber anschliessend für seine Gegner ein harter Brocken. Sogar der sehr starke Giswiler Gast und Eidgenosse Benji von Ah fand gegen den Fricktaler keinen Weg zum Sieg und musste mit ihm die Punkte teilen. Björn Gabathuler, Manuel Hasler und Janic Voggensberger fanden in David Schmid ihren  klaren Bezwinger.

Michael Mangold bekam als Nichtkranzer das härteste Pensum zugeteilt. Verloren hat er einzig gegen den Eidgenossen Remo Stalder. Mit dem Mümliswiler Andreas Bader und den beiden Baselbietern Christoph Nyffeler und dem kompromisslos ans Werk gehenden Christophe Löw stellte er. Den Fricktalern wurden im Solothurnischen Eidgenossen zugeteilt. Martin Mangold verlor zwei Zweikämpfe, einen gegen Christoph Bieri, gewann aber auch deren zwei. Marco Reimann hielt den nachmaligen Tagessieger erstaunlich lang die Stange. Simon und Jan Müller wollen genau gleich wie Yannik Körkel am kommenden Sonntag am Aargauischen in Lenzburg einen weiteren Schritt nach vorne machen.

 

F1Michael Mangold, hinten, lässt Michael Burtschi keine Chance

F2David Schmid, stehend, weiss mit Björn Gabathuler umzugehen

F3David Schmid, hinten, im Zweikampf mit dem Baselbieter Janic Voggensberger

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